Ronja Räubertochter

1984

Regisseur
Tage Danielsson

In der Nacht, als Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis geboren wurde, rollte ein gewaltiges Unwetter über den Mattiswald. So unheimlich, dass nur die schrecklichen Wilddruden sich daußen aufhalten mögen. Blitze zerschneiden den pechschwarzen Himmel – und plötzlich schlägt ein gigantischer Blitz ein und spaltet die mächtige Mattisburg in der Mitte.

Trotz dieses dramatischen Empfangs wächst Ronja zu einem ziemlich friedlichen kleinen Räubermädchen heran. Aber mutig ist sie, und als sie alt genug ist, wird sie in den Mattiswald geschickt, um die Gefahren kennen zu lernen, die dort lauern: die Graugnome und Rumpelwichte, den gefährlichen Fluss und den schrecklichen Höllenschlund. Aber die größte Gefahr kennt nicht einmal Mattis – im Wald ist nämlich auch Birk, der Sohn von Mattis’ Erzfeind Borka…Und dabei hatte Mattis gedacht, die Borkasippe würde bald aussterben! Dass Borka und seine Räuberbande sich in dem Burgteil auf der anderen Seite des Höllenschlunds eingenistet haben, macht die Sache nicht besser. Die alte Fehde zwischen den Sippen flammt wieder auf, und zum Verdruss der beiden Anführer weigern sich ihre Kinder, daran teilzunehmen. Stattdessen werden sie heimlich beste Freunde, und als das ans Tageslicht kommt, werden sie von ihren Vätern verstoßen.