uppslagen anteckningsbok, krigsdagbok

Der Zweite Weltkrieg

Im September 1939 bricht der Zweite Weltkrieg aus. Astrid Lindgren beschließt, den Krieg zu dokumentieren und fängt an, Zeitungsartikel auszuschneiden und sowohl ihren eigenen Alltag als auch den Kriegsverlauf in ihren „Kriegstagebüchern“ zu kommentieren.

Ihre Kriegstagebücher fangen so an: „Oh! Heute hat der Krieg begonnen. Niemand wollte es glauben. Gestern Nachmittag saßen Elsa Gullander und ich im Vasapark, die Kinder liefen und spielten um uns herum, und wir schimpften ganz gemütlich auf Hitler und waren uns einig, dass es wohl keinen Krieg geben würde!“

Es wurden insgesamt 17 Tagebücher, bis im Mai 1945 der Frieden kam.

Im Sommer 1940 hat Harry Söderman erneut Kontakt zu Astrid aufgenommen und ihr eine hochgeheime Anstellung in der Abteilung Briefzensur des Nachrichtendienstes angeboten, den Astrid „Drecksjob“ nennen sollte. Zusammen mit Kollegen, u. a Madicken, las Astrid heimlich Briefe für das und aus dem Ausland sowie Militärpost. Durch die Briefe und die Arbeit erhielt Astrid einen guten Einblick in die Qualen des Krieges und in ihren Tagebüchern schrieb sie 1904 über den Nazismus als ein boshaftes Ungeheuer.