Die Geschwister

Samuel August und Hanna bekamen vier Kinder. ”Wir waren also vier Geschwister: Gunnar, Astrid, Stina und Ingegerd, und wir lebten ein glückliches Bullerbüleben auf Näs, im Grunde genau wie die Kinder in den Bullerbübüchern”, erzählt Astrid.

Der große Bruder Gunnar wurde 1906 geboren und war derjenige der Geschwister, der Astrid am ”spielnächsten” war. Die beiden waren nur ein Jahr auseinander. Stina wurde 1911 geboren und Ingegerd, die jüngste Schwester, 1916, als Astrid neun Jahre alt war. Alle vier Kinder hatten später im Leben Berufe, die in irgendeiner Form mit Schreiben zu tun hatten. Gunnar war neben seiner Arbeit als Landwirt auf Näs auch Reichstagsabgeordneter und Verfasser politischer Satiren. Stina arbeitete als Übersetzerin und Ingegerd als Journalistin. Samuel August pflegte über seine schreibenden Kinder zu sagen: ”Ich hab schon wunderliche Kinder. Alle beschäftigen sich mit Wörtern.”

Die Geschwister hatten das ganze Leben eine enge Beziehung zueinander. Die Schwestern telefonierten jeden Tag und besuchten ihren Bruder auf Näs, so oft sie nur konnten, auch im fortgeschrittenen Alter.

Astrid mit den Schwestern Ingegerd Lindström und Stina Hergin, privates FotoDie Schwestern Ingegerd, Stina und Astrid, aus Astrids SammlungAstrid, Gunnar, Ingegerd und Stina, privates FotoDie Geschwister gemeinsam mit Samuel August und Hanna in der Gartenlaube in Näs, aus Astrids Sammlung